Eine gute Nachricht hatte der Bericht "Bildungsgipfel-Bilanz 2014" des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm: Während die Studie allen anderen Bildungsbereichen in Deutschland noch großen Nachholbedarf konstatierte, stellte sie fest, dass bei der Weiterbildung die Zielmarke von 50 Prozent bereits im Jahr 2012 fast erreicht war.

Im Herbst 2008 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ministerpräsidenten der Länder zu einem Bildungsgipfel nach Dresden eingeladen. Dort vereinbarten Bund und Länder einige konkrete, messbare Ziele. Diese Ziele sollen bis zum Jahr 2015 erreicht sein. Der DGB hatte den Bildungsforscher Klaus Klemm gebeten, in einer Bildungsgipfel-Bilanz 2014 zu prüfen, ob und in wie weit, diese Ziele umgesetzt wurden.

Ziel: Steigerung der Weiterbildungsbeteiligungsquote von 40 auf 50 Prozent

Umsetzung: Mit der Weiterbildungsquote von 49 % ist die Zielquote bereits 2012 nahezu erreicht worden. Bemerkenswert ist allerdings, dass sich hinter dieser Zahl eine enorme soziale Schieflage verbirgt. Vor allem Arbeitslose, Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Menschen mit Migrationshintergrund sind bei der Weiterbildungsbeteiligung „abgehängt“.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:Bildungsgipfel-Bilanz des DGB